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Martha Schrag 1870-1957 Mit dem Werksverzeichnis Ralf W. Müller128 Seiten, 185
Abbildungen Preis 24,95 Euro Eine Vorzugsausgabe zum
Preis von 50,00 Euro mit einer Grafik des Altmeisters Heinz Tetzner ist nur über
unseren Verlag erhältlich. Sie ist auf 100 Exemplare limitiert und nummeriert![]() Die von gesellschaftlichen
Brüchen und persönlichen Schicksalsschlägen gekennzeichneten wechselvollen
Jahren haben zur Ausformung ihres Werkes intensiv beigetragen. In permanenter
Auseinandersetzung mit zeitgemäßen Strömungen der bildenden Kunst fand Martha
Schrag zu einem persönlichen Stil, der ihre Arbeiten unverwechselbar machten.
Sie ließ sich nicht vom Publikumsgeschmack beirren und kämpfte mit wenigen
Gleichgesinnten gegen Widerstände in der Provinz unablässig an. Damit trug sie
unzweifelhaft dazu bei, der Moderne in Chemnitz zur Anerkennung zu verhelfen. Zu Virtuosität gelangte
sie bei der Darstellung von Müttern mit Kindern, die in der deutschen Kunst
ihresgleichen sucht. Dieses dominante Thema beherrscht ihr gesamtes Werk und die
Kunst wird so zur Projektionsfläche eigener Sehnsucht. Sie erreichte dabei
zugleich große Nähe zur epochalen Kunst der von ihr verehrten Käthe Kollwitz.
Als eine der wenigen Frauen vermochte Martha Schrag der deutschen Kunst ihrer
Zeit Impulse zu verleihen, die von tiefem Humanismus und ehrlichem Mitgefühl mit
den Unterdrückten gekennzeichnet waren. Ganz in diesem Sinne wurde
die Monografie mit einem Werkverzeichnis der Gemälde von Ralf W. Müller
erarbeitet, der bereits in seinem Buch „Künstlergruppe Chemnitz 1907-1932“ auf
die Malerin aufmerksam machte.
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